Luftaufnahme des Firmengebäudes von Kirchner Energie mit Firmenlogo und grünen Bäumen im Vordergrund

Das Gebäudeenergiegesetz einfach erklärt

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist das zentrale Regelwerk für energetische Anforderungen an Gebäuden in Deutschland. Es fasst seit einigen Jahren die früheren Einzelgesetze – Energieeinspargesetz (EnEG), Energieeinsparverordnung (EnEV) und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EWärmeG) – in einem Gesetz zusammen. Ziel ist es, den Energieverbrauch von Gebäuden zu senken und den Einsatz erneuerbaren Energien im Wärmesektor zu erhöhen.

Der Gebäudesektor verursacht rund ein Drittel der CO₂-Emissionen in Deutschland. Genau hier setzt das GEG an: Durch effizientere Gebäudehüllen, moderne Heiztechnik und den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien sollen Emissionen langfristig reduziert werden.

Warum wurde das GEG 2024 verschärft?

Mit der Novelle 2024 reagiert der Gesetzgeber auf die Klimaschutzziele Deutschland und der EU. Insbesondere der Wärmesektor soll unabhängiger von fossilen Energieträgern wie Gas und Öl werden. Kernpunkt ist dabei die Neuregelung für neu eingebaute Heizungen.

Für wen gilt das GEG?

Das GEG betrifft:

  • Eigentümer von Wohn– und Nichtwohngebäuden
  • Bauherren bei Neubauten
  • Käufer von Bestandsimmobilien
  • Vermieter bei Heizungserneuerungen

Wichtig: Das Gesetz zwingt niemanden dazu, eine funktionierende Heizung sofort auszutauschen. Die meisten Regelungen greifen erst bei Neubau, Heizungstausch oder größeren Sanierungsmaßnahmen.